Gemeindevertretung Schnarup-Thumby: Gefahrhunde werden teuer

Gleich zwei der drei Feuerwehrsirenen von Schnarup-Thumby sind seit kurzem defekt. Eine Reparatur durch Austausch der Motoren würde 3600 Euro kosten. Bürgermeister Andreas Bonde unterbreitete der Gemeinde den Vorschlag, statt einer Reparatur die Warneinrichtungen in elektronische Sirenen umzurüsten. Diese haben unter anderem eine größere Reichweite. Der Betrieb ist auch bei Stromausfall durch integrierte Akkus gewährleistet. Und die Hauptschallrichtung kann durch die Ausrichtung der Sirenenhörner bestimmt werden.
Allerdings würde diese Aufrüstung auch 8000 Euro mehr kosten. Letztendlich setzte sich die preiswertere Lösung in bewährter Technik durch, da auch die Feuerwehr selbst keinen Typ bevorzugt. „Hauptsache es funktioniert“, meinte Wehrführer Andreas Nielsen. Er versicherte, dass auch im Moment die Alarmierung durch die verbliebene Sirene, Pager und eine interne Benachrichtigungskette ausreichend gewährleistet sei.
Obwohl die Fenster in der alten Schule von Thumby erst im letzten Jahr teilsaniert wurden, sind bereits jetzt wieder einige in einem derart schlechten Zustand, dass weitere Instandsetzungsarbeiten oder sogar ein Austausch nötig ist. Den vom Bürgermeister beantragten Freibrief für den schrittweisen Austausch angegriffener Fenster gewährte die Gemeindevertretung nicht. Das Thema wurde an den Bauausschuss verwiesen.
In die Hundesteuersatzung wurde eine Gebühr für gefährliche Hunde eingefügt. Sie beträgt 500 Euro pro Jahr und Hund. Alle anderen Sätze bleiben gleich. Da im Neubaugebiet der Gemeinde nur noch drei Grundstücke frei sind, soll das Gemeindegebiet im Hinblick auf potenzielle Bauflächen überprüft werden. Die Amtsverwaltung soll die Möglichkeiten und Preise mit einem externen Planungsbüro klären. Das Ergebnis soll Teil der Haushaltsberatungen 2018 werden.

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