SSF-Kochkurs: Diesmal Geflügelgerichte

Wie abwechslungsreich und schmackhaft Geflügelgerichte zubereitet werden können, erfuhren die Teilnehmer(innen) des jüngsten SSF-Kochkurses, der wieder in der alten Thumbyer Schule stattfand. Volker Bock hatte wie immer alles vortrefflich organisiert und Kursleiterin Anna Grete Jessen hatte ein pralles Bündel Rezepte mitgebracht. Doch bevor es an das kollektive Schnippeln,
Putzen, Backen und Brutzeln ging, erläuterte Anna Grete ihre Rezeptideen. Vier Hauptgerichte und eine Nachspeise sollten hergerichtet werden. Erster Gang: ein französischer Klassiker: „Ente à l’Orange“. Hier ging es darum, eine fruchtbetonte Soße und Beilage aus Äpfeln und Orangen für eine gebackene Entenbrust zuzubereiten; dazu gab es karamellisierte Kartoffeln. Das war schon mal ein edler Auftakt.
Der zweite Gang war etwas bodenständiger: Putentopf mit Bacon und Champignons. Ein sehr wohlschmeckendes gewürzreiches Gericht, das mit Reis oder Nudeln serviert werden kann und durchaus für die Alltagsküche taugt. Auch das käsegratinierte Provence-Hähnchen ließ sich im Backofen relativ unkompliziert zubereiten. Ungewöhnliche Beilage: ein warmer Linsensalat.
Blieben im letzten Hauptgang noch die Hähnchenschenkel, gebacken mit Honig und Zwiebel. Es war zu schmecken, dass Honig ein hervorragendes Geflügelgewürz ist.Nach diesen vier Durchgängen wirkte niemand mehr wirklich hungrig. Aber es gab ja noch die Nachspeise: Pfannkuchen mit Pflaumen und Orangen. Kleine bierdeckelgroße Pfannkuchen wurden in Fett gebacken; dazu gab es in Spalten geschnittene Früchte in Honig und Zimt. Das ließ einen Hauch von vorgezogener Weihnachtsstimmung aufkommen – lecker. Und es kam das Bedürfnis auf, die Kochkurs-Reihe fortzusetzen, obwohl der 80jährige Organisator Volker Bock zu bedenken gab, dass er ja immer älter würde. „Das werden wir doch alle“, war die einhellige augenzwinkernde Reaktion aus der Kochrunde. So wird es auf jeden Fall noch einen weiteren Kochkurs im Frühjahr 2019 geben. Dann geht die kulinarische Reise nach Griechenland.
Ulrich Barkholz

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