Gemeinde Struxdorf: Kita-Erweiterung

Düstere Schatten malte Finanzausschussvorsitzender Joachim Wohlerdt an den Horizont der Gemeinde Struxdorf. Denn entgegen der Haushaltsplanung fällt die Gewerbesteuer in diesem Jahr etwa 65 000 Euro niedriger als erwartet aus. Angesichts dieser Zahlen brachte Wohlerdt sogar eine moderate Anhebung der Realsteuern ins Gespräch.
Größtes Ausgabenpaket ist die Erweiterung des Kindergartens. Dabei fallen in diesem Jahr nur etwa 32 000 Euro für Statik und Architektenhonorare an. Der Rest von 368 000 Euro muss erst im nächsten Jahr bezahlt werden. Bauausschussvorsitzende Dörte Truelsen stellte die neue Planung vor, die in Ständerbauweise ausgeführt wird und im Endausbau zwei U3- und zwei Ü3-Gruppen eine Heimat geben wird. Neben den notwendigen Nebenräumen wird auch ein Schuppen im Außengelände errichtet, in dem Spielzeug, Krippenwagen und Hausmeisterutensilien untergebracht werden. Bürgermeister Dieter Thiesen betonte, dass die eingebrachten Änderungen kostenneutral seien und auch weiterhin streng auf die Einhaltung der Kostenobergrenze von 400 000 Euro geachtet werde.
Ein weiterer großer Betrag im Nachtragshaushalt sind 60 000 Euro, die für den Ankauf von Grundstücken für das Baugebiet „Hardeseiche“ vorgesehen sind. Hier sollen sechs Grundstücke in einer Größe zwischen 700 und 1100 Quadratmeter entstehen. Obwohl noch keine exakte Aufteilung der Fläche und keine Preise vorliegen, gibt es bereits Käuferanfragen. „Wir werden den Preis so niedrig wie möglich halten“, erklärte Bürgermeister Thiesen. Aber natürlich müsse die Gemeinde dabei auf ihre Kosten kommen.
Ähnliches gilt für das Baugebiet „Hollmühle 31“. Auch hier gibt es bereits Anfragen, obwohl das auf der 2400 Quadratmeter stehende und der Gemeinde gehörende Gasthaus noch nicht einmal abgerissen ist. Das soll aber noch in diesem Jahr erfolgen. Dann wird die Fläche je nach Bedarf in zwei oder drei Teilflächen zerlegt.
Weiteres in Kürze:
– Für die Baubesprechungen beim Breitbandausbau wurde ein Team von Gemeindevertretern gebildet, das kurzfristige Entscheidungen zur Trassenführung und zur Komplettsanierung getroffener Gehwege treffen kann.
– Das Bushäuschen in Bellig ist marode und wird für 3400 Euro neu gebaut.
– Bürgermeister Thiesen berichtete über die Windeignungsfläche Arup/Boholz, die nach dem neuesten Stand der Landesplanung etwas größer ausfällt als geplant. Hier könnten bis zu vier große Windkraftanlagen aufgestellt werden. Es ist geplant, bei der Finanzierung eine breite Bürgerbeteiligung zuzulassen.
– Für fast den gesamten Ortsteil Struxdorf wurde eine 30-Kilometer-Zone bewilligt. Die Schilder dazu werden in Kürze aufgestellt.
– Laut Mitteilung von Vodafone wird der im Bau befindliche Mobilfunkmast, für den bereits das Fundament gegossen ist, bis Ende Januar 2019

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