Feuerwehrball Schnarup-Thumby: Freiwillig

Das Stiftungsfest der Freiwilligen Feuerwehr ist das zentrale gesellschaftliche Ereignis von Schnarup-Thumby. Über 120 überwiegend junge Menschen kamen in den Dörpskrog, um einen schönen gemeinsamen Abend miteinander zu verbringen.
Ortswehrführer Andreas Nielsen wurde an diesem Abend vom stellvertretenden Amtswehrführer Markus Pankau zum Oberbrandmeister befördert. Dieser Akt erfolgte auf der Basis vieler erfolgreich abgelegter Lehrgänge.
Nielsen dankte seinen 37 aktiven Kameraden und der Gemeindevertretung, die ihn immer bei seiner Arbeit unterstützen. In seiner Bilanz des letzten Jahres musste er sechs Einsätze aufzählen. „Trotz des trockenen Wetters hatten wir aber nur einen Flächenbrand“, stellte er fest. Danach wünschte er seinen Kameraden ein ruhiges Jahr 2019 mit wenig Ernsteinsätzen.
Bürgermeister Andreas Bonde schloss sich diesen Wünschen an und empfahl, die Feuerwehr nicht wegen „Peanuts“ anzurufen. „Ein armdicker Ast auf der Straße kann auch in Eigenleistung entfernt werden“, rief er einen Einsatz des letzten Jahres in Erinnerung. Außerdem wies er auf die seelische Belastung von Feuerwehrleuten insbesondere bei schweren Unfällen hin. Er empfahl, sich in solchen Fällen nicht zu scheuen, einen dafür bereitstehenden Seelsorger zu konsultieren.
Doch Bonde trat beim Feuerwehrfest nicht nur als Bürgermeister auf. Parallel dazu war er Schauspieler und Autor eines plattdeutschen Sketsches. Gemeinsam mit Volker Ohlsen, Hendrik Andresen und Birte Gralitzer nahm er im Stil von „Frühstück bei Stefanie“ die Institutionen und Aktionen aufs Korn, die in Schnarup-Thumby heimisch sind. Es wurde ein langer Sketch. Denn dass das Dorf funktioniert, dankt es nur einer Vielzahl von ehrenamtlichen Aktivitäten. Der Sketch endete mit dem Begriff „Freiwilligkeit“.

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