Mit dem US-Oldtimer zum Maibaum: Highlight beim Baumaufstellen

Manchmal rentiert es sich, wenn man nicht ganz pünktlich ist. Diese Erfahrung machte ich, als ich mich am 30. April auf den Weg zu meinem 3. Maibaumaufstellen hier in Schnarup-Thumby begab. Ich war gerade mit unseren Nachbarn auf dem Weg Richtung Alte Schule, als der traditionelle Oldtimerkonvoi seinen Weg in Bi de Kirch fortsetzte. Der Abend begann für mich mit einem persönlichen Highlight. Als der Geleitzug uns eingeholt hatte, hielten Henriette und Rene mit ihrem Buick aus dem Jahre 1966 an, sammelten uns ein und wir durften die letzten Meter bis zur Alten Schule mitfahren. Was für ein tolles Gefühl! Pünktlich zu 19 Uhr hielt der Maibaum Einzug an der Alten Schule und sofort begannen alle fleißigen Helfer mit dem Aufbau. Mir wurde beim Zusehen zum ersten Male richtig bewusst, dass das Aufstellen gar kein leichtes Unterfangen ist. Die Feuerwehrleute mussten ziemlich Kraft aufwenden, der Trecker koordiniert und die Girlande in die richtige Position gebracht werden. Manneskraft und der Einsatz des Treckers von und mit Werner Beeck sorgten dafür, dass der Baum unter Applaus aller Anwesenden eine gute halbe Stunde später stand. Prachtvoll zeichnete er sich gegen die Abendsonne und dem Himmel von Schnarup-Thumby ab. SG Vorsitzender Helmut Witt begrüßte alle Anwesenden und dankte, auch im Namen der FFW Schnarup-Thumby für die geleistete Hilfe beim Aufstellen des Maibaumes, dem Girlande binden und der Ausführung des Abends. „Ohne eure Hilfe wäre das alles so nicht möglich!“ Helmut Witt erzählte mir später, dass zur Ausrichtung dieses Events gut 30 Leute benötigt werden. Ich finde es klasse, dass sich immer wieder engagierte Einwohner finden, um solche Festivitäten für uns alle möglich zu machen! Dank der zahlreichen Besucher war das Grillgut zügig verzehrt und die Anwesenden standen mit einer Maibowle oder einem Bier bei einem gemütlichen Plausch beisammen. Den Kindern bereitete Hartmut Mügge wieder eine große Freude, indem er mitfahrwillige Kinder mit Trecker und Anhänger auf eine Extratour durch Schnarup-Thumby entführte. Ich freute mich den Abend darüber, dass ich mittlerweile viele der Anwesenden kannte und hier und dort nette Gespräch führen konnte. Trotz der kühlen Temperaturen war es wieder ein gelungener Abend!
Stefanie Merkel

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