60 Jahre WBV Thumby: Offene Tür im Wasserwerk

Es waren etwa 60 Besucher aus Schnarup-Thumby und Umgebung, die den 60. Geburtstag des Wasserwerkes Thumby zu einer Besichtigung nutzten.
Der Vorstand des Wasserbeschaffungsverbands-Thumby (WBV) hatte zu einem „Tag der offenen Tür“ eingeladen. Vorstandsmitglieder und Wasserwerker führten die Interessierten durch das Werk, das sein Wasser aus zwei Brunnen erhält, die etwa 140 Meter tief sind. Dieses Basiswasser wird in zwei Kiesfiltern aufbereitet, die im Wechsel alle zwei Wochen gespült werden. Vor allem Eisen wird dabei dem Wasser entzogen. Eisen ist zwar nicht gesundheitsschädlich, hinterlässt aber braune Verfärbungen in der Wäsche oder am Sanitärporzellan.
Etwa 100 000 Kubikmeter Wasser werden hier jährlich gefördert und über ein 25 Kilometer langes Rohrnetz an 220 Haushalte in der Gemeinde Schnarup-Thumby verteilt. Denn der WBV-Thumby ist eine der letzten Verbände, der sein Wasser aus eigenem Dorfbrunnen fördert und nicht an einen der großen Verbände angeschlossen ist. Doch dies wäre im Notfall auch durch das Öffnen einiger Schieber möglich.
Viel Interesse zeigten die Besucher an verschiedenen Arten von Rohrbrüchen, die ausgestellt waren. Anschließend traf man sich bei Bier und Grillwurst zum Klönschnack. Thema war dabei auch die Einführung der zentralen Wasserversorgung 1959, bei der genauso viel Überzeugungsarbeit geleistet werden musste, wie heute bei der Einführung der Glasfasertechnik. Und natürlich gab es einen Umtrunk mit frisch gefiltertem Verbandswasser.
„Wir freuen uns über die vielen Interessenten die heute hier waren, um zu erfahren, wie wichtig, günstig und nachhaltig unser Wasserwerk das Wasser fördert, damit jeder nur den Wasserhahn öffnen muss, um ein sehr günstiges Lebensmittel zu bekommen“, sagte Verbandsvorsteher Volker Ohlsen, der im März für weitere fünf Jahre in dieses Amt berufen wurde.
Foto: Sie sorgen für reines Wasser in Schnarup-Thumby (von rechts): Verbandsvorsteher Volker Ohlsen sowie die Wasserwerker Alfred Callsen und Jan Ohlsen.

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