Gemeindevertretung Struxdorf: Noch Grundstücke zu haben

Das Baugebiet „Hardeseiche“ stand im Mittelpunkt der Gemeindevertretersitzung von Struxdorf. Der Satzungsbeschluss für das etwa 5000 Quadratmeter große Areal konnte erst jetzt nach Einarbeitung aller Einwendungen sowie nochmaliger Auslegung gefasst werden. Doch die ersten vorbereitenden Arbeiten sowie die Vermessung sind bereits erfolgt. Das Interesse an den sechs Grundstücken in Größen zwischen 800 und 1000 Quadratmetern ist groß. Für ein Grundstück gab es gleich zwei Interessenten. Über den Zuschlag debattierte die Gemeindevertretung in nicht-öffentlicher Sitzung und vergab es, ohne zu den Kriterien Stellung zu nehmen.
Ebenfalls zur Diskussion standen Straßennamen und die Kennzeichnung der Grundstücke im neuen Baugebiet. Mehrheitlich entschied die Gemeindevertretung die Erschließungsstraße „Hardeseiche-Süd“ zu benennen und nach gewohntem Muster mit geraden und ungeraden Zahlen je nach Straßenseite zu kennzeichnen.
Da die Feuerwehrhelme der FFW Struxdorf sowie der FFW Ekeberg veraltet sind, stellten die Wehrführungen den Antrag, insgesamt 27 neue Rosenbauer-Feuerwehrhelme anzuschaffen. Dadurch soll die Sicherheit der Feuerwehrleute im Einsatz verbessert werden. Die Gemeindevertretung genehmigte die Anschaffungskosten von 8400 Euro, die mit 2500 Euro aus der Feuerschutzsteuer gefördert werden. Zurzeit werden in Struxdorf an vielen Stellen Glasfaserkabel verlegt. Vermutlich bei einem dieser Arbeiten war ein Stein am Wegesrand umgeräumt worden und eingewachsen. Dieser geriet ins Mähwerk eines Lohnunternehmers, der für die Gemeinde die Bankette mähte. Der kommunale Schadensausgleich fühlte sich für einen Ausgleich nicht zuständig. Bürgermeister Dieter Andresen schlug eine Dreiteilung der 2100 Euro teuren Reparatur zwischen Breitbandzweckverband, Gemeinde und Unternehmer vor. Der Wegenutzungsplan mit den Stadtwerken Schleswig wurde aufgehoben.

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