Johannifeier in Thumby: Musik und Seifenblasen

Eigentlich ist die Johannifeier der Kirchengemeinde Thumby-Struxdorf eine sehr traditionelle Veranstaltung. Im ersten Teil versammeln sich die Teilnehmer auf dem Pastoratshof von Thumby unter der alten Linde und lauschen der Musik der heimischen Chöre und Musiker. Im zweiten Teil zieht man in die Kirche und feiert teilweise mit auswärtigen Predigern oder Pastoren den Johannisgottesdienst. „Doch in diesem Jahr haben wir besondere Ereignisse“, sagte Pastor Christoph Tischmeyer in seiner Begrüßung. Denn die Kirche werde renoviert und stünde deshalb nicht zur Verfügung. Aber dafür hätte man sicheres Hochsommerwetter und könne einfach nur draußen sein. Er spielte damit auf die letzten Jahre an, an denen die Feier manchmal so verregnet war, dass man auch den Freiluftteil in die Kirche verlegen musste. „Heute werden wir auch unsere Andacht draußen feiern“, kündigte er an. Doch zuerst kam die Musik. Die Chorgemeinschaft Thumby-Struxdorf interpretierte unter Leitung von Natalia Siegfried Volkslieder. Und der Chor „Cantabene“ unter Leitung von Tanja Dohme sang Titel von Mendelssohn-Bartholdi, Gibbons und Eichendorff. Bei „Cantemus“ begleitete sich der Chor rhythmisch selbst mit Händen und Füßen. Doch noch waren die Neuerungen nicht zu Ende. Denn Clownin Cordula animierte mit roten Nasen das Publikum zu einem gemeinsamen Kanon und berieselte es dafür mit Seifenblasen. Pastor Tischmeyer stellte seine Gedanken unter das Thema der Kirchentagslosung „Was für ein Vertrauen“. Und das Fest endete wie immer mit Geselligkeit bei Salat und Würstchen vom gespendeten Buffet.

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