Neues vom Sozialverband OV Satrup: Hilfe bei Problemen mit Behörden

Freundschaft ist wertvoll, nicht nur in schlechten, sondern auch in guten Zeiten.(Thomas Jefferson)
Gemeinsam statt einsam: Am Sonntag, d. 13. Oktober 2019 unternehmen wir mit dem Reiseunternehmen MBK aus Flensburg eine Herbstfahrt ins Blaue. Lassen Sie sich überraschen! Geboten wird eine Fahrt mit einem reichhaltigen Herbstbuffet und Kaffee und Kuchen satt. Abfahrt um 10 Uhr in Tarp, Rückkehr ca. 17,30 Uhr. Kosten 59,50€ pro Person. Am Freitag, d. 01. November 2019 treffen wir uns wieder in der Alten Schule in Satrup um neun Uhr zum gemeinsamen Frühstück. Jeder darf teilnehmen, auch Nichtmitglieder. Alle sind herzlich eingeladen!
In unserer Sozialberatung treffen wir täglich auf Menschen, die ein Problem mit einer Sozialbehörde haben. Bei diesen Anzeichen kann sich eine Beratung durch denSoVD lohnen:1. „Mein Arzt hat mir geraten, einen Schwerbehindertenausweis zu beantragen. Aber dabei brauche ich Hilfe.“ Oft spricht der Arzt die Empfehlung aus, einen Behindertenausweis beim Landesamt für soziale Dienste zu beantragen. Bei einem Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50 gilt der Antragsteller als schwerbehindert. Damit verbunden sind gewisse Nachteilsaus-gleiche, etwa im Arbeitsleben oder im Steuerrecht. Wichtig beim Antrag: Es müssen aktuelle Befundberichte Ihrer Ärzte vorliegen, damit das Landesamt Ihre tatsächliche gesundheitliche Situation richtig einstufen kann. Über diese und weitere Punkte, auf die geachtet werden sollte, können Ihnen die Mitarbeiter des SoVD Auskunft erteilen. 2. „Ichbekomme zurzeit Krankengeld. Jetzt hat meine Krankenkasse geschrieben, dass damit in zwei Wochen Schluss ist.“ Leider häufen sich in unseren Beratungsstellen solche Hilferufe. Diverse gesetzliche Krankenkassen kündigen ihren Mitgliedern an, dass das Krankengeld in Kürze eingestellt werde. Hintergrund: Der medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) habe nach Aktenlage „festgestellt“, dass eine Arbeitsunfähigkeit nicht mehr vorliege. Und das, obwohl die betroffenen Mitglieder lückenlos ihre Bescheinigungen einreichen. Wenn Sie so etwas erleben, sollten Sie umgehend formlos Widerspruch einlegen. In der weiteren Auseinandersetzung mit der Krankenkasse ist eine Beratung durch den SoVD sehr zu empfehlen. Der SoVD hilft auch bei der Begründung des Widerspruchs. Wenn es sein muss, vertreten wir Sie auch vor dem Sozialgericht. 3. „Mit meinem Arzt habe ich besprochen, dass ich aus gesundheitlichen Gründen in Frührente gehen will. Die Rentenversicherung hat den Antrag aber abgelehnt.“ Wer aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig in Rente gehen möchte, hat die Möglichkeit eine Erwerbsminderungsrente zu beantragen. Wichtigste Voraussetzung ist, dass der Antragsteller weniger als drei Stunden am Tagarbeiten kann. Egal in welchem Job. Es gelten sogenannte versicherungsrechtliche Kriterien – denn es müssen bestimmte Pflichtbeitragszeiten in der Rentenversicherung erbracht worden sein. Ähnlich wie beim Antrag für einen Grad der Behinderung ist die Rentenversicherung auf ausführliche und aktuelle Befundberichte der Ärzte angewiesen. Liegen diese nicht vor, wird der Antrag auf eine Erwerbsminderungsrente häufig abgelehnt. Wenn Ihre berechtigten Ansprüche nicht erfüllt werden, hilft Ihnen der SoVD Schleswig-Holstein. Wir beraten Sie gern. 4. „Meine Arbeit in der Fabrik hat mich krankgemacht. Die Berufsgenossenschaft will aber nicht zahlen.“ Dass eine Erkrankung durch die Ausübung Ihres Berufs ausgelöst wurde, muss nachgewiesen werden. Die Frage, ob es sich um eine Berufserkrankung handelt oder nicht, ist finanziell von hoher Bedeutung. Denn die Renten der Berufsgenossenschaften sind in der Regel deutlich höher als Zahlungen der gesetzlichen Rentenversicherung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Sozialverband können hier helfen. Wir prüfen, ob es eine Chance auf die Durchsetzung Ihrer Forderung gibt und helfen Ihnen mit dem Papierkram. 5. „Mein Hausarzt sagt, dass mein Pflegegrad zu niedrig ist. Aber die Kassesieht das anders.“ Seit Anfang 2017 gelten in Deutschland fünf Pflegegrade, zuvorgab es drei Pflegestufen. Welcher Pflegegrad der richtige ist, wird durch ein aufwendiges Verfahren ermittelt. Wie so oft ist es auch hier wichtig, dass Sie zu Ihrem Antrag aussagekräftige Befundberichte Ihrer Ärzte vorlegen können. Leider ist es in der Praxis nicht immer so, dass Mediziner solche Gutachten mit der gebotenen Sorgfalt ausfüllen. Worauf hier zu achten ist und welche Fehler unbedingt vermieden werden sollten – auch damit können wir Ihnen beim Sozialverband Schleswig-Holstein helfen. Sozialberatung finden Sie in Schleswig, Stadtweg 49 – Tel.: 04621-481230. Frau Ruth Christiansen leistet Schreibhilfe beim Ausfüllen von Formularen. Termin: 04633-1577. Herzliche Grüße vom SoVD Ortsverband Satrup!
Erna Anstett-Wünsch

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