Grußwort zur 250. 5W-Ausgabe

Es waren einmal ein paar Dörfer („Schnarup-Thumby, Struxdorf & Umgebung“), die waren ganz aktiv. So wie man andernorts manchmal von Schlafdörfern spricht, aus denen die größeren umliegenden Städte ihre Arbeitskräfte beziehen, und in denen nicht allzu viel los ist, kann man hier durchaus von „Hallo-Wach-Dörfern“ sprechen. Es gab ein reges Dorfleben mit vielen Ehrenamtlichen, die sich in kommunale, kirchliche und vereinsmäßige Belange einbrach­ten. Auch gab es viele einzelne Frauen und Männer, die einfach Lust hatten, Artikel über Dinge zu schreiben, die ihnen wichtig sind. Aber die Blättchen der Umgebung (zu dieser Zeit hießen sie „Böklunder Rundschau“ und „Satruper Rundschau“) konnten gar nicht alles dru­cken, was da aus Schnarup-Thumby und Struxdorf zu vermelden war; es war einfach zu viel! Man schrieb das Jahr 2000 – ohnehin ein besonderes Jahr für die Welt – und einige Recken fanden sich zusammen, um ein Dorfmagazin aus der Taufe zu heben, voll mit Informationen und Terminen für die Welt der Dörfer Schnarup-Thumby, Struxdorf und ihre nähere Umge­bung. Fünf „W“ zierten die Titelseite jeder Ausgabe: Was? Wann? Wo? Wer? und Wie? So nannten nach kurzer Zeit alle das Dorfmagazin liebevoll „5W“.
Hinfort erschienen nun, Monat für Monat, interessante Hefte in A5-Größe, die über alles Ent­scheidende berichteten. Anfangs nahmen die Menschen das neue Heft in die Hand und rieben sich die Augen über Umfang und Inhalt. Schon bald wurde das Heft fester Bestandteil des All­tagslebens und fand seinen Platz an prominenter Stelle in jedem Haus. Kaum erschien das neue Heft, wurde es intensiv gelesen und studiert, wichtige Termine wurden in den Kalender übertragen. Darüber freuten sich auch die Redaktionsmitglieder und Schreiberlinge sehr. Nach ein paar Jahren hatten sich alle so sehr an das „5W“ gewöhnt, dass es etwas Unver­zichtbares wurde. Das 100.te Heft wurde erreicht. Man staunte und freute sich. Und auch die 200.te Ausgabe erschien, das war im Juli 2015. Jetzt erscheint die 250.te Ausgabe. Ein Ereignis für uns alle!
Zum Glück fanden sich über den gesamten Zeitraum Menschen, die das „5W“ am Leben erhielten, dafür schrieben, das Geschriebene ordneten und in ein ansprechendes Layout brachten. Wieder andere sorgten für Anzeigen, kümmerten sich um Transportwege und Ver­teilung auch in die entlegensten Häuser und Winkel der besagten Hallo-Wach-Dörfer. Und das meist mit großer Überzeugung und Freude!
Es ist Zeit, wieder einmal laut und deutlich DANKE zu sagen, allen, die diese Arbeit tun. Und dafür zu werben, dass sich immer wieder neue Menschen finden, die Texte und Bilder, Kreuz­worträtsel und Anzeigen liefern für das jeweils nächste Heft.

Christoph Tischmeyer (Kirchengemeinde Thumby-Stuxdorf)

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