Laternelaufen in Schnarup-Thumby: Vom Wetter begünstigt

Die Kinder von Schnarup-Thumby haben gute Verbindung zum Wetter. Denn eine Stunde vor Beginn des Laterne­laufens regnete es noch in Strömen. Und der Wind war so stark, dass er zu diesem Zeitpunkt die Laternen und eventuell noch daran hängende Kinder vermutlich fort getragen hätte. Doch zum Start des Laterne­laufens war es trocken und windstill. Und so blieb es, bis der leuchtende Lindwurm wieder an seinem Startpunkt „Alte Schule“ angekommen war. In der Zwischenzeit hatten die etwa 100 Menschen die meisten Wohnstra­ßen des Ortes durchlaufen. Die Strecke verlief über Nietoft und die Dorfstraße bis zur Meierei­straße, bog dann in die Schnaruper Straße ab und machte eine Runde durch das Neubauge­biet „Bi de Kirch“. Sie wurden begleitet vom Spielmannszug Satrup, der mit Trompeten, Hörnern, Pfeifen, Trommeln und beleuchteten Lyren (Glockenspiele) den musikalischen Takt vorgab. Am Dörpskrog und im Neubaugebiet „Bi de Kirch“ hatten die Spielleute Pause und die Kinder sangen mit kräftigen Stimmen alte und neue Laternenlieder. Erst als alle wieder an der alten Schule angekommen waren und die Musiker das Abschiedslied spielten, setzte der Regen gemäßigt wieder ein. Doch davon ließen sich die Laternenläufer und ihre Begleiter nicht schrecken. Sie feierten noch lange am Lager­feuer mit Stockbrot, Punsch und Würstchen.

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