Jazzgottesdienst in Struxdorf: Aus Quintett wurde Duo

Eigentlich sollte am zweiten Advent in der Struxdorfer Sankt-Georgskirche ein „Jazziger Gottesdienst“ gefeiert werden. Doch die Grippe reduzierte das „Adventus Domini Quintett“ auf ein Duo. Die Restgruppe mit Gitarrist Philipp Reinfeld und Mezzosopranistin Andrea Anderson gab dem Gottesdienst aber eine musikalische Begleitung, die nicht so leicht zu wiederholen ist.Mit den Jazz-Standards „Christmas time is here“ und „A Child is Born“ präsentierten sie zumindest einen Teil des geplanten Musikprogramms. Für den Rest des Gottesdienstes begleiteten sie die Besucher bei den Kirchenliedern. Dabei gaben sie bekannten aber manchmal etwas schwerfälligen Adventsliedern wie „Macht hoch die Tür“ oder „Es kommt ein Schiff geladen“ einen Swingrhythmus. Sängerin Anderson übernahm mit ihrer prägnanten Stimme dabei die Rolle der Leadsängerin, die die Gemeinde durch diese leichte aber ungewohnte Musikform hindurchführte. Den Predigtteil hatte Pastor Christoph Tischmeyer unter den Titel „Engel“ gestellt. Die Gottesdienstgruppe mit den Mitgliedern Susanne Fritz, Britta Greve und Birte Munnecke las vier Passagen aus den 130 Stellen der Bibel, in denen Engel erwähnt werden. Und in seiner Predigt stellte Tischmeyer die Frage: „Gibt es heute noch Engel?“
Das Foto zeigt v.l.n.r.: Birte Munnecke, Peter Reinfeld, Britta Greve, Andrea Anderson, Susanne Fritz und Christoph Tischmeyer.
Claus Kuhl

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