Gospelgottesdienst in Struxdorf: Die Herzen öffnen

Der Gottesdienst mit dem Gospelchor „Voices“ in der Sankt-Georgskirche von Struxdorf begann vor dem ersten Ton. Chorleiterin Andrea Anderson ließ bereits beim Verklingen des Glockengeläuts ihre 25 Sängerinnen und Sänger sowie das Publikum entspannen und alles Belastende von sich abwerfen. „Die Hände aufmachen und die Herzen öffnen, das kann diese Musik“, verbalisierte Pastor Christoph Tischmeyer diesen Vorgang. Und die Zuhörer in der gut besetzten Kirche bekamen reichlich Gelegenheit, diesen
Effekt auf sich einwirken zu lassen. Insgesamt zehnmal interpretierte der Chor Gospels mit unterschiedlichen, ausgefallenen und teilweise schwierigen Arrangements. Vermutlich deshalb hört man diese Titel so selten. Mal wurde der Chor am Klavier begleitet oder ging wie bei „Bless you Father“ am Ende überraschend in die reine Stimme über. Oder es gab eine geklatschte Begleitung wie bei „Held on to the Rock auf Angels“. Und einmal nahm die Chorleiterin auch ihre Gitarre zur Hand. Lediglich bei den gemeinsamen Musikstücken war die Beteiligung des Publikums steigerungsfähig. Dies wurde aber durch heftigen Applaus wieder wettgemacht. Pastor Christoph Tischmeyer führte in seiner Predigt Gerechtigkeit und Barmherzigkeit zum Begriff der Gerechtigkeit Gottes zusammen.
Der Gospelchor „Voices“ wurde 2005 gegründet und besteht heute aus etwa 35 Mitgliedern. Er übt mittwochs von 19.30 bis 21 Uhr im Dorfhaus von Uelsby. Neue Sängerinnen und Sänger sind gerne gesehen.
Claus Kuhl

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