Eindrücke von der JHV: Zu Gast bei der 5w

Am 31.8.20 besuchte ich als Gast die Jahreshauptversammlung der 5w. Es war eine öffentliche Sitzung, zu der leider niemand außer mir erschienen ist. Nun stelle ich mir einige Fragen. Was erwarte ich als Leser der 5w? Bin ich gespannt, was jeden Monat dort geschrieben steht? Warte ich auf die nächste Ausgabe der Zeitung? Beschwere ich mich, wenn die Zeitung nicht pünktlich in meinem Postkasten liegt? Ja, ich glaube, viele fühlen sich jetzt angesprochen. Warum? Weil wir alle seit 15 Jahren in den Genuss kommen, diese Zeitung zu lesen und frei Haus geliefert im Briefkasten vorfinden zu dürfen. Doch nun ist auch bei der 5w der Punkt gekommen, an dem das Redaktionsteam an seine Grenzen stößt. Gerade im Hinblick auf das fehlende Engagement von weiteren ehrenamtlichen Mitarbeitern, sich aktiv in die Zeitungsarbeit zu involvieren. Wenige möchten sich für das Blättchen engagieren. Dennoch sind wir alle verärgert, wenn die Zeitung nicht jeden Monat erscheint. Ich glaube, in unserer Gesellschaft wird einfach viel zu viel für selbstverständlich genommmen. „Das, was ich seit Jahren jeden Monat bekomme, das bekomme ich weiter.“ Und wenn es nicht so ist, dann ärgere und beschwere ich mich. Aber ändere ich etwas? Nein! Bin ich bereit, mich einzubringen? Aktiv mitzuarbeiten? Nein! Ich bitte euch, ihr lieben Leute, alle, welche ihr die 5w jeden Monat lest und euch freut, dass diese regelmäßig in der Post liegt; helft der 5w, wenn ihr möchtet, dass diese tolle Zeitung noch weitere 15 Jahre bestehen bleibt! Es war eine interessante Sitzung, zu der ich als neugieriger Gast hin und als Mitglied und Kassenprüferin wieder herausgegangen bin. Ich für meinen Teil hoffe, dass es die 5w noch viele Jahre geben wird. Und dass sich der Eine oder Andere finden lässt, der Lust hat, sich etwas mehr in die Arbeit der Zeitung einzubringen und nicht nur Leser bleibt.
Birgit Wegner

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