Große Aktivität beim WBV Thumby: Schaden am Brunnen

Mehr als eine Woche lang herrschte auf dem Gelände des Wasserbeschaffungsverbands Thumby (WBV) große Aktivität. LKWs, ein Kran, Wasserwerker und Fremdarbeiter einer Brunnen- und Rohrleitungsbaufirma arbeiteten im Wechsel oder zusammen. Grund war ein Schaden an Brunnen zwei, dessen Pumpe nur noch einen Druck von vier bar produzierte, während sechs bar normal sind. Diese Pumpe sitzt am Ende einer 30 Meter langen Steigleitung. Um sie zu überprüfen musste die gesamte Leitung mittels eines Krans hochgezogen werden. Der Schaden war dann sofort erkennbar. Am Pumpenflansch hatten sich drei fingerdicke Löcher gebildet. Dadurch förderte die Pumpe im Kreis und gegen die Brunnenwand. Eine Kamerainspektion zeigte aber einen unversehrten Brunnenschacht.
„Falls ein Schaden da gewesen wäre, hätten wir ein weiteres Rohr einsetzen müssen, damit der Brunnen nicht zusammenbricht“, verriet Volker Ohlsen, Vorsitzender des WBV Thumby. Zum Abschluss wurde der Brunnenschacht noch gereinigt und die Pumpe wieder eingesetzt. Allerdings musste die Steigleitung erneuert werden, da hier Materialien verbaut waren, die unverträglich sind. In dieser Woche wurde die Pumpe wieder abgesenkt und die Anlage ist wieder funktionsfähig.
Die Verbraucher bekamen von der Reparatur kaum etwas mit, da immer eine zweite Pumpe für den Wasserdruck sorgte. Nur als zusätzlich noch eine große Rohrleitung den Geist aufgab, brach der Druck am vorletzten Freitag kurz vor der Mittagszeit im gesamten Versorgungsgebiet kurzfristig zusammen.
Claus Kuhl

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