Bernstorff-Gymnasium Satrup: Trotz Masken, Abstand und Kohorten – Schule läuft wieder einigermaßen normal

Mein letztes Schuljahr habe ich mir eigentlich ganz anders vorgestellt. Wenn ich früher daran gedacht habe, gab es keine Masken, keine „Kohorten“ und auch keine Abstandsregeln. Aber genau so ist es zurzeit an unserer Schule. Auf den Fluren tragen wir Masken, halten Abstand und bleiben in unseren „Kohorten“. Alles ist etwas anders als sonst, aber immerhin haben wir die Möglichkeit, unser Abitur zu machen und können unser letztes Schuljahr so normal wie möglich genießen.

Seit dem 10. August 2020 sind die Sommerferien vorbei und wir gehen alle wieder ganz normal 5 Tage in der Woche zur Schule. Wir haben einen einigermaßen normalen Schulalltag, auch wenn das volle Schulpensum unter den neuen Umständen gewöhnungsbedürftig ist, weil sich doch einiges verändert hat: Auf den Fluren der Schule und auf dem Schulgelände herrscht Maskenpflicht und aus den Gängen sind Einbahnwege geworden. Außerdem ist jeder Jahrgang nun eine „Kohorte“ geworden, denn es gilt Kontaktverbot zwischen den Kohorten bzw. zu Schülern und Schülerinnen anderer Jahrgänge. Jede Kohorte hat einen eigenen Pausenbereich sowie unterschiedliche Pausenzeiten bekommen, damit wir nicht aus Versehen alle aufeinandertreffen.

An unserer Schule gibt es den seit Jahrzehnten legendären Glaskasten. Dies ist ein sehr begehrter Aufenthaltsraum für Oberstufenschüler und -schülerinnen, die dort in ihren Freistunden arbeiten, essen oder sich einfach mal ausruhen können. Auch dieser musste nun unter uns aufgeteilt werden, damit sich der elfte, zwölfte und dreizehnte Jahrgang nicht gleichzeitig darin tummeln. Jetzt darf jede unserer Kohorten an einem anderen Tag diesen Aufenthaltsraum nutzen.

Weitere notwendige Maßnahmen sind das Abstandhalten auf den Fluren, das Desinfizieren der Hände beim Betreten eines Gebäudes und das Lüften der Klassenräume. Sonst ist der Schulalltag am Bernstorff-Gymnasium wieder so gut wie vollständig eingekehrt: Wir haben normalen Unterricht und auch die Beziehung zwischen Lehrer und Schüler/-innen leidet nicht unter der aktuellen Situation. Im Gegenteil: Jeder Lehrer unterstützt uns tatkräftig, was wir gerade jetzt in unserer Abiturphase wirklich gut gebrauchen können.

Die einzige wirkliche Veränderung, die sich für uns ältere Schüler und Schülerinnen sehr deutlich bemerkbar macht, ist die Maskenpflicht. Jedes Mal, wenn man das Klassenzimmer verlässt, jedes Mal, wenn man mit einem Lehrer spricht: Maske auf. Aber auch der Griff zur Maske hat sich inzwischen bei den meisten von uns zu einem Reflex entwickelt. Für unsere jüngeren Schüler und Schülerinnen, die in den Pausen gerne miteinander toben und spielen, ist die Veränderung etwas deutlicher, da sie ja nicht mehr beliebig miteinander Fangen spielen und bolzen können, aber auch sie machen das wirklich gut und lassen sich von den Einschränkungen kaum etwas anmerken.

Letztendlich ist es ja auch nur ein kleiner Preis dafür, dass wir zur Schule gehen und Alltag erleben dürfen. Ich hätte nicht geglaubt, dass ich mal so denken würde, aber: Ich bin dankbar, für so viel Normalität in unserem Schulalltag.

Sophia Klein, O I b

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