Gemeindevertretung Schnarup-Thumby: Schulfenster werden saniert

Bürgermeister Andreas Bonde eröffnete die Sitzung der Gemeindevertretung Schnarup-Thumby mit der Erfolgsmeldung: „Die neue Tür am vermieteten Teil der alten Schule ist eingebaut. Sie leuchtet hell und schließt gut“, verkündete er.
Im nächsten Zug sollen die Fenster der ehemaligen Klassenräume saniert werden. Zunächst werden vier der acht aufwändig geteilten großen Fenster überarbeitet. Dazu wurde ein Auftrag in Höhe von 15 800 Euro an den günstigsten Anbieter erteilt. Vor Beginn der Sanierung soll mit dem Handwerker in einem Vororttermin geklärt werden, welche Fenster aufgearbeitet werden. Falls sich dabei herausstellt, dass eine Sanierung unwirtschaftlich ist, soll ein Fenster neu gebaut werden.
Auch bezüglich der Anlage eines 2,3 Kilometer langen Radwegs von Thumby bis zur Einmündung Rüder Straße (wir berichteten) wurden Fortschritte gemacht. Zuerst stellte Bürgermeister Bonde klar, dass die Gemeindevertretung dies nicht beschließen könne, da es sich um ein Teilstück der Kreisstraße 127 handelt. Deshalb wandelten die Mandatsträger den Beschluss in einen Antrag an den Kreis um. Parallel will man auch mit den Nachbargemeinden Struxdorf, Uelsby und Mohrkirch Gespräche aufnehmen, um eine Durchgängigkeit der Radwege zu erreichen.
Ebenfalls zur Erhöhung der Verkehrssicherheit soll die Anschaffung einer Geschwindigkeits-Anzeigentafel dienen, die an wechselnden Standorten neben den Ortseinfahrten aufgebaut werden kann. Spontan erklärte sich eine Bürgerin bereit, die technische Betreuung des Gerätes zu übernehmen.
Die Gemeindevertretung empfahl dem Schulverband Mittelangeln die Gründung eines „Digitalisierungsausschusses“. „Für die großen finanziellen Herausforderungen des Schulverbands Mittelangeln durch die fortschreitende Digitalisierung der Schulen bedarf es kluger Zukunftskonzepte, die es zu koordinieren gilt“, erklärte Gemeindevertreter Kolja Olizeg. Insbesondere gelte es, Stolpersteine zu vermeiden und Fehler nicht zu wiederholen. In Ausschuss sollten alle Interessensgruppen wie Schüler, Lehrer, Eltern und Beraterfirma vertreten sein.
Claus Kuhl

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