Sozialverband OV Satrup: Der Hausnotruf kann Leben retten

Die besten Dinge im Leben kosten nichts: Liebe, Umarmungen, Lachen, Küsse, Familie, Freunde, Schlaf und schöne Erinnerungen. Habt einen guten Tag!
Unser traditionelles Frühstück und zahlreiche Veranstaltungen des SoVD wurden in den vergangenen Monaten abgesagt, um weder Mitglieder noch die ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen zu gefährden. Die Corona-Krise hält an und die Regeln wurden gerade wieder verschärft. Die Hygienebestimmungen für die Veranstaltungen und Sitzungen, die Innen stattfinden, sind aufwandreich und genauestens einzuhalten. Der Vorstand trägt bei Nichteinhaltung die Verantwortung und Konsequenzen. Daher hat der Vorstand beschlossen, für den Rest dieses Jahres kein Frühstück und keine Weihnachtsfeier zu veranstalten.

Hausnotruf:
Der Hausnotruf kann Leben retten. Den Betroffenen wird dadurch ermöglicht, länger in ihrer Wohnung zu leben und dennoch Sicherheit zu haben, notfalls rasche Hilfe zu erhalten. Sie tragen den Funksender entweder wie eine Uhr am Arm oder an einer Kette um den Hals. Die Reichweite des Funkgeräts beträgt in der Regel 50 Meter oder mehr. Die Hausnotrufzentrale ist an jedem Tag rund um die Uhr besetzt und im Notfall wird schnelle Hilfe geleistet. Im Vorfeld können Sie bei der Einrichtung des Anschlusses festlegen, welche Personen informiert werden sollen. All Ihre persönlichen Angaben werden streng vertraulich behandelt. Der Hausnotruf ist ein offiziell anerkanntes Hilfsmittel für Senioren. Die Pflegekasse zahlt bei anerkannter Pflegebedürftigkeit bereits ab Pflegegrad 1 einen Zuschuss. Die Nutzungsgebühren bezuschusst die Pflegekasse mit bis zu 23 Euro pro Monat. Hierzu kommt die Anschlussgebühr von einmalig 10,49 Euro für die Installation. Viele Anbieter von Hausnotrufsystemen bieten Zusatzleistungen an: Hinterlegung eines Schlüssels, Kontrollanrufe durch den Anbieter, Sturzmelder, Weckdienst und Erinnerung an Medikamenteneinnahme. Die Leistung der Hausnotruf-Kostenübernahme muss bei der Pflegekasse/Sozialhilfeträger beantragt werden. Voraussetzungen: Es wurde bereits ein Pflegegrad festgestellt (ab Pflegegrad 1). Der/die Betroffene ist über den ganzen Tag bzw. weite Teile des Tages allein oder lebt mit jemandem zusammen, der in einer Notsituation nicht in der Lage ist, Hilfe zu holen. Die Pflegekasse prüft Ihren Antrag auf Kostenübernahme aufgrund der Aktenlage. Manchmal wird dazu noch eine Stellungnahme beim MDK (Medizin.Dienst der Krankenkasse) eingeholt. Wenn Ihr Antrag abgelehnt wird, können Sie Widerspruch gegen den Bescheid der Pflegekasse einlegen. Frau Ruth Christiansen leistet Schreibhilfe beim Ausfüllen von Formularen. Termin: 04633-1577.
Der Vorstand des OV grüßt alle Mitglieder, ihre Familien und Freunde und wünscht beste Gesundheit!
Herzliche Grüße von
Erna Anstett-Wünsch

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