Sozialtherapeutische Einrichtung: Advent einmal anders

Der Adventsbasar der sozialtherapeutischen Einrichtung Ekebergkrug ist noch nie ein Weihnachtsmarkt im üblichen Sinne gewesen. „Er ist ein Ausdruck unseres Zusammenseins mit unseren Menschen, Ausdruck unseres Fühlens, Denkens sowie unseres Lebens mit ihnen und auch den vielen Menschen um uns herum“, erklärte Gründerin und Leiterin Erika Fürst den Geist der Veranstaltung. Nirgends seien durch die Außenkontakte Begegnungen und Atmosphäre greifbarer als auf solchen Festen. Deshalb sollte es trotz Corona auch nicht ausfallen. Denn dieses Schicksal hatte bereits das Sommerfest erleiden müssen. Um die Vorschriften zur Eindämmung der Pandemie einhalten zu können, hatten die Mitarbeiter der Einrichtung gemeinsam mit den Betreuten einen speziellen Parcours für Besucher ausgearbeitet, bei dem jede Gruppe ihren eigenen Bereich hatte und die Mindestabstände eingehalten wurden. Die Besucher konnten vom großen Platz vor dem Kernhaus Kontakt zu den Anbietern im Haus hinter den Fenstern und Verkaufsständen aufnehmen. Und das Interesse am alternativen Adventsbasar war vorhanden, aber die Verweildauer nur kurz, obwohl man sich an den Feuerschalen aufwärmen konnte. Angeboten wurden die bekannten selbst gefertigten Basarartikel wie Adventkränze, -gestecke, Marmeladen und Holzarbeiten. Und miteinander reden konnte man zumindest „von weitem“.
Claus Kuhl

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