Sozialverband OV Satrup: Ausnahme bis Jahresende

Ist schon wieder Jahresende? Egal, wie ich es dreh und wende, es ändert nichts daran, bald schon fängt ein neues Jahr an. Freud und Leid war dabei, egal – es ist vorbei. Was steht vor der Tür? Was mag es sein, was bringt es mir? Auch das muss jetzt noch nicht belasten, besser ist es, mal zu rasten, ein bisschen zu verweilen, anstatt ständig nur zu eilen. Ein bisschen innehalten, hier und jetzt, sodass für dieses Jahr zu guter Letzt ein bisschen Ruhe einkehrt und Besinnen. Ich wünsche einen guten Rutsch zu gegebener Stunde und einen frohen Start zur neuen Runde. Glück, Gesundheit, Wohlergehen und dass die Menschen sich verstehen. (Rita Lechenmayr)
Ausnahme bis Jahresende. Die Corona-Infektionszahlen steigen, der Winter und damit die Erkältungszeit steht vor der Tür – aus diesen Gründen gibt es seit dem 19. Oktober wieder die Möglichkeit, sich bei leichten Atemwegsbeschwerden per Telefon krankschreiben zu lassen. Um überfüllte Arztpraxen und damit eine erhöhte Ansteckungsgefahr zu vermeiden, können sich Patienten telefonisch eine Krankmeldung ausstellen lassen, wenn sie Anzeichen einer Erkältung verspüren. Der Arzt/die Ärztin kann eine Krankschreibung von bis zu sieben Tagen ausstellen. Eine einmalige Verlängerung um weitere sieben Tage ist gegebenenfalls möglich. Aber Achtung: Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung muss dem Arbeitgeber innerhalb der gesetzlichen Frist spätestens am dritten Kalendertag vorliegen. Die Frist kann aber auch nur einen Tag betragen, wenn der Arbeitgeber es verlangt. Da die ärztliche Praxis die Krankschreibung mit der Post zumzur Patientenin verschickt und dieser sie danach zum Arbeitgeber weiterleitet, kann es zu spät sein und damit arbeitsrechtliche Konsequenzen haben. Mit einer Vollmacht darf auch jemand anderes die Bescheinigung in der Praxis abholen. Auch Tote sind steuerpflichtig. Nach dem Tod einers Angehörigen kommen viele Aufgaben auf die Hinterbliebenen zu. Sie müssen sich um Beerdigung, Haushaltsauflösung und Kündigung laufender Verträge kümmern, auch die ausstehende Steuererklärung desr Toten abgeben. Diese Pflicht geht auf den Alleinerben oder die Alleinerbin über. Bei einer Erbengemeinschaft müssen die Mitglieder jemanden aus ihrer Mitte damit beauftragen. Hat derdie Verstorbene als Arbeitnehmerin monatlich Lohnsteuer bezahlt, ist die Abgabe einer Steuererklärung freiwillig. Dafür gibt es vier Jahre Zeit. Wenn nicht alle erforderlichen Unterlagen und Belege auffindbar sind, kann dieder Erbberechtigte Kopien von Institutionen, wie z. B. Krankenkassen oder Banken unter Vorlage desErbscheins verlangen. Bestand Zusammenveranlagung mit demder Ehepartnerin desder Witwers ist dazu das Einverständnis derdes Witwers erforderlich. Rückzahlungen oder Nachforderungen gehen nach Erbquote an alle Erb*innen und müssen bei deren Einkommensteuererklärungen berücksichtigt werden. Bei einer höheren Rückzahlung kann Erbschaftssteuer fällig werden. Kinder und Corona: Die Corona-Pandemie beeinflusst den Alltag von Familien. Manches können Kinder gut verstehen; manches löst unter Umständen Ängste aus. Eltern sollten sich deshalb gut überlegen, über welche Dinge sie mit ihren Kindern sprechen. Hygienemaßnahmen kann man Kindern vormachen. Behutsam sollten die Eltern sein, wenn es um eigene Sorgen und Ängste geht, um diese nicht an die Kinder weiterzugeben. Es sollte aber keine Geheimnisse in der Familie geben. Erkrankt beispielsweise ein Familienmitglied, sollte man das nicht verschweigen, sondern offen kommunizieren. Es heißt: „Zur Weihnachtszeit werden Wünsche wahr!“ Der Vorstand des OV Satrup wünscht Ihnen allen Glück, Gesundheit und Zufriedenheit und ein gutes Jahr 2021!
Herzliche Grüße von
Erna Anstett-Wünsch

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


*

code