Freiwillige Feuerwehr Struxdorf: Einzug digitaler Zeiten im Feuerwehr-Gerätehaus

Auch die Feuerwehr und das Claus-Brix-Haus haben jetzt einen Glasfaser-Anschluss. Bei dieser Gelegenheit haben wir von der Feuerwehr unsere Alarmdepesche, die immer analog als Fax mitgeschickt wurde, auf Digital umgestellt. Mit dem Fax bekamen wir Angaben über den Einsatzort, was passiert ist (Feuer oder Unfall oder Keller unter Wasser…), welche Feuerwehr mitalarmiert ist usw. Jetzt funktioniert es also digital! Das hört sich einfach an, ist aber nicht so. Um unser Vorhaben zu realisieren, haben wir mindestens 100 m Datenkabel verlegen müssen, neue Stromleitungen für die Monitore plus Steckdosen und Lan-Dosen anbauen müssen. Damit die Monitore auch alle vernetzt sind und die Alarmmeldung auf den Monitoren angezeigt wird, mussten HDMI-Konverter und Patchpanel verbaut werden. Weil die Monitore fest an den Wänden hängen, mussten zudem Wandhalter angebaut werden. Aber: es ist vollbracht! Jetzt kann jede Kameradin und jeder Kamerad schon beim Einrücken ins Gerätehaus auf den Monitoren sehen: WO ist der Einsatz (auf einer Karte von Google Map), WAS ist passiert, WER ist mitalarmiert, WIE kommen wir am schnellsten hin, WO ist der nächste Hydrant usw. Bis Ende Februar 2021 läuft die Fax-Alarmierung vorsichtshalber noch parallel mit, wenn alles passt dann nur noch digital. Alles sehr technisch und da ich nicht so technisch versiert bin, bin ich froh, dass wir in unseren eigenen Reihen solche Spezialisten haben. Bedanken möchte ich mich für die Arbeit und auch für die Spende der Monitore! Sie sind zwar schon alt, aber noch nicht zu alt, um ihren Dienst bei der Feuerwehr zu machen. Das gilt auch für so manche Dorfbewohnerin und somanchen Dorfbewohner – ich freue mich immer über „neue“ Gesichter auf dem Übungsabend. Wir werden nach dem derzeitigen Lockdown wieder in kleinen Gruppen üben.
Marco Rix, FFW Struxdorf

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