Im Jahre 2020: Das andere Weihnachten

Die Corona-Pandemie hält uns seit fast einem Jahr in Atem. In den Sommermonaten hörte es sich so an, als wäre das Schlimmste überwunden. Dann kam der Herbst und die Coronazahlen stiegen in die Höhe. Im Oktober führte man einen kleinen Lockdown ein; alle Menschen sollten ein gutes Weihnachten feiern können. Trotzdem stiegen die Ansteckungszahlen, und noch vor Weihnachten mussten alle Geschäfte schließen. Keine Gottesdienste! Und das zu Weihnachten – ein Schreck. Daraufhin hat unser Pastor einen Trecker mit geschmücktem Anhänger organisiert, um damit durch alle Dörfer seiner Kirchengemeinde zu fahren. An gewissen Haltestellen sollten kleine Andachten mit Uhrzeitangabe gehalten werden. Darauf freuten wir uns, mit den Nachbarn gemeinsam bei dieser Andacht zu sein und sich anschließend frohe Weihnacht zu wünschen. Aber auch das durfte nicht sein. Der weihnachtlich geschmückte Wagen mit Weihnachtsliedern konnte nur durch alle Dörfer fahren. Ich hoffe, dass viele Menschen ihn begrüßen konnten. Der Pastor lief nebenher, reichte uns ein Blättchen und wünschte: „Gesegnete Weihnacht!“. Wir haben uns gefreut es kam ein Weihnachtsgefühl an. Dafür sagen wir Danke! Die Weihnachtstage haben wir wohl alle ein wenig anders gefeiert und gedankt, dass wir es doch gut haben. Die Bewohner der Seniorenheime, die schon so viele Monate keinen Besuch hatten und schon gar nicht in den Arm genommen werden dürfen, müssen ganz anders durch diese Zeit. Alle hoffen und wünschen, dass die große Impfaktion uns im Laufe des neuen Jahres von der Pandemie befreit.
Damit wünsche ich allen Lesern ein gesegnetes und gesundes Neues Jahr!
Gerda Zielke

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