Bernstorff-Gymnasium Satrup: „Ich vermisse euch!!“

A.H. Was sagst du? Wen vermisst du? Und wer bist du überhaupt?

H.S. Oh, hallo! Ich bin Heinke Schulz. Ich bin Orientierungsstufenleiterin am BGS und ich vermisse meine Schüler so sehr!

A.H. Ach, echt?

H.S. Klar! Und zwar die, die ich schon kenne, und die, die ich noch nicht kenne. A.H. Wie? Das verstehe ich nicht..

H.S. Pass auf: Ich versuche, es dir zu erklären. Am Anfang ist da eine große Kiste mit Legosteinen.

A.H. Lego-Steinen?!

H.S. Ja – wart‘s ab. Guck dir mal die Lego-Steine genau an. Sie sind wie die Schüler: Jede und jeder kann etwas besonders gut und mag etwas besonders gerne: Musik / Sport / Mathe / spielen / zuhören / Deutsch / klettern / lachen / …So eine große Vielfalt! Und aus dieser Vielfalt kann sich soooooo etwas Tolles zusammensetzen, guck mal:
Aus all den Fähigkeiten kann man in einer Schulklasse eine starke Gemeinschaft bauen! Eine stabile Mauer, die ganz viel aushält, die uns zusammenhält, auf die wir uns verlassen können. Und in der jede und jeder seinen Platz hat und für uns alle wichtig ist! Aber es geht auch ganz anders, wie du siehst: Aus denselben Bausteinen kann man auch etwas ganz Kreatives machen. Etwas Fantasievolles. Jedes Kind kann sich mit der Zeit einen ganz eigenen Platz suchen und dort eine ganz besondere Rolle einnehmen. DAS ist für mich Schule! Es bereichert auch mich. Und deshalb vermisse ich meine Schüler jetzt so sehr.

A.H. Ah, verstehe! Toll! Aber was meintest du mit den Kindern, die du noch nicht kennst?

H.S. Das ist besonders spannend – und besonders traurig: Da kommen ja im nächsten Sommer so viele tolle neue Fünftklässler zu uns mit so vielen besonderen Interessen, Begabungen und Eigenschaften. Ich bin so neugierig und hatte gehofft, dass ich viele von ihnen in diesen Wochen schon kennenlerne und nun geht das leider nicht.

A.H. Jetzt verstehe ich dich. Was machst du nun??

H.S. Ich hoffe einfach, dass viele von ihnen sich auf unserer Homepage umsehen und etwas entdecken, was sie neugierig macht – vielleicht haben sie dann Lust, mir zu schreiben. Vielleicht möchten sie mich auch mal anrufen und erzählen, oder Fragen stellen. Oder ich lerne sie im Februar kennen, wenn wir uns bei einem virtuellen Info-Abend sehen … oder wer weiß: Vielleicht werden wir uns ja doch persönlich sehen können, wenn wieder erlaubt ist, dass man sich einzeln in der Schule begegnet. Ich bleibe hoffnungsvoll – ich bin doch so gespannt auf all die bunten Legosteine … äh … ich meine natürlich: auf die vielen verschiedenen Schülerinnen und Schüler!

Heinke Schulz

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