Sozialverband OV Satrup: Neue Regeln im Jahr 2021

„Einen kühlen Kopf bewahren und sich darauf besinnen, was wirklich wichtig im Leben ist. Gesundheit. Sicherheit. Geborgenheit.“ (Zukunftsforscher Professor Horst Opaschowski)
Corona hat unser Leben verändert. Wir tragen Masken beim Einkaufen, in Busse und Bahnen und an vielen öffentlichen Orten. Wir halten Abstand und treffen uns nur zu Dritt. Täglich gibt es Neuigkeiten über das Corona-Virus, gerade haben sich die Politiker wieder getroffen zum Gespräch. Auf die Rückkehr zum „alten und normalen“ Leben werden wir noch warten müssen. Gemeinsam statt einsam! Menschen sind soziale Wesen. Wir brauchen Kontakte und Nähe, um uns wohlzufühlen. Es ist wichtig, dass wir trotz Einschränkungen Kontakte mit Familie und Freunden pflegen, das heißt, zu telefonieren, chatten, Sprachnachrichten verschicken, Briefe und Emails schreiben. Der Vorstand des OV Satrup hofft sehr, dass wir uns bald zum gemeinsamen Frühstück treffen können und dass Versammlungen jeglicher Art wieder stattfinden können.

Neue Regelungen im Jahr 2021: Die Gebühr für einen neuen Personalausweis steigt von 28,80€ auf 37€. Die Erhöhung muss der Bundesrat noch bestätigen. Nötig werden zudem ein digitales Foto und zwei Fingerabdrücke.

Alte Führerscheine: Alle vor dem 19. Januar 2013 ausgestellten Führerscheine sind in EU-Führerscheine umzutauschen. Das passiert in einem Stufenplan. Aktuell müssen alle zwischen 1953 und 1958 Geborenen, die ihre Fahrerlaubnis bis zum31. Dezember 1998 erworben haben, sie bei ihrer Führerscheinstelle eintauschen, spätestens bis zum 19. Januar 2022.

Solidaritätszuschlag (Soli): 31 Jahre nach der Wiedervereinigung müssen viele Menschen in Deutschland keinen Soli mehr zahlen. Ab sofort fällt er für 90 Prozent derjenigen, die ihn bisher mit Lohn- und Einkommensteuer zahlten, ganz weg und für weitere zum Teil. Es gibt eine Freigrenze, unter man befreit ist. Diese wird auf 16.956 € oder33.912 € (Einzel-/Zusammenveranlagung) angehoben. So müssen Familien mit einem Bruttojahreslohn von 151.990€ oder Alleinstehende mit bis zum 73.874€ keinen Soli mehr entrichten.

Pflege-Pauschbetrag. Auch Menschen, die jemanden pflegen, können dafür bei der Steuer einen Pauschbetrag geltend machen. Der wurde fast verdoppelt: von 924€ auf 1.800€. Bisher konnte man die Pauschale nur bei Schwerstpflegebedürftigkeit ansetzen, also bei Pflegegrad 4 oder 5. Jetzt ist ein Pauschbetrag auch darunter eingeführt. Er beträgt 600€ bei Pflegegrad 2 und 1.100€ bei Pflegegrad 3. Behinderten-Pauschbetrag steigt. Seit 1975 war der Betrag, den Menschen mit Behinderungen bei ihrer Einkommensteuer pauschal für Mehraufwendungen absetzen können, fast unverändert. Endlich tut sich etwas. Abhängig vom Grad der Behinderung (GdB) liegt er nun zwischen 384€ und 2.840€. Der erhöhte Behinderten-Pauschbetrag steigt von 3.700€ auf 7.400€. Er gilt für Blinde und Menschen, die als „hilflos“ gelten (Merkzeichen H im Schwerbehindertenausweis oder Pflegegrad 4 oder 5).

Grundsicherung. Wer bereits Grundsicherung erhält und Hilfe vom SoVD braucht, kann diese jederzeit bekommen. Der Monatsbeitrag von 6,90€ wird von der Grundsicherung mit übernommen.Mehr Informationen und Schreibhilfe erhalten Sie bei Ruth Christiansen: Tel.: 04633-1577. Der Vorstand des OV Satrup grüßt alle Mitglieder, ihre Familien und Freunde und wünscht beste Gesundheit!

Herzliche Grüße von
Erna Anstett-Wünsch

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