Schneegestöber, kalter Wind … Nasse Ostern – weiße Ostern

Als wir noch Kinder waren, bekamen wir bei einer Wetterlage, wie wir sie dieses Jahr zu Ostern hatten, gerne den fol-genden Spruch zu hören: „Schneegestöber, kalter Wind, nasse Füße, krankes Kind!“ Inzwischen wissen wir ja, dass die Bewegung an frischer Luft auch im kalten Wind gut für die Gesundheit und für die Stärkung der Abwehrkräfte ist, zumindest solange Kälte und Nässe nicht durch Schuhe und Kleidung hindurchdringen können. Um dies zu verhindern, gibt es heutzutage ja ein breites Angebot an wetterfester Kleidung bzw. entsprechendem Schuhwerk.
Nachdem wir bereits im März noch viel winterliches Wetter hinnehmen mussten, zeigten sich auch zum Osterfest Anfang April wenig Änderungen in Richtung Frühling: Der Ostersonntag war ein ungemütlicher, kalter und windiger Tag. Und am Ostermontag wurde es zwar etwas abwechslungsreicher, aber nicht unbedingt besser: Der Wind nahm bei Temperaturen um den Nullpunkt noch etwas zu, und es gab mehrere Schnee- und Ha­gel­schauer, die die Landschaft und in den Gärten die erblühten Primeln und Narzissen zumindest für eine gewisse Zeit mit Weiß überzogen. Nach 2008 und 2013 können wir so nun zum dritten Mal in der 5W über weiße Ostern berichten.
Frische Luft hin oder her – alles in allem war das Osterwetter diesmal einfach zu ungemütlich, um sich längere Zeit draußen aufzuhalten. Bleibt wieder einmal die Hoffnung, dass der Frühling den Winter bald besiegen möge, damit wir nach langer Kälte endlich die wärmenden Sonnenstrahlen genießen können.
Ulrich Barkholz

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