Kirchensanierung in Thumby: Gut Ding braucht langen Atem

sdr

Die Thumbyer Kirche erstrahlt von außen in herrlichem Weiß und steht herausgeputzt da mit ihrem schönen neuen Dach. Eigentlich schade, dass nicht alles gläsern ist; dann könnte man hindurchsehen, was für aufwändige Arbeiten und Verbindungen im neu-alten Dachstuhl geschaffen wurde. Wenn man in die Kirche geht, sieht man ein wunderschön neu bemaltes hölzernes „Tonnengewölbe“. Es ist mit Leinfarben neu gestrichen, alle Teile. Viele Holzteile wurden erneuert, auch Teile der Nordmauer; denn wir hatten es ja an zwei Stellen mit dem gemeinen Hausschwamm zu tun. Auch die Entwässerung im Außenbereich ist abgeschlossen. Jetzt könnte man denken: Es fehlt nur noch der Fußboden. Da wir aber eine alte Ölheizung in der Kirche haben, denken wir im Kirchengemeinderat derzeit noch darüber nach, welche Heizungsart an die Stelle der Ölheizung treten soll. Wir wollen nicht in zwei oder drei Jahren wieder vor der Frage stehen, ob der Boden evtl. heraus muss.

Das restaurierte Tonnengewölbe in der Thumbyer St. Johannis-Kirche


Jetzt bestünde die Möglichkeit, eine Fußbodenheizung einzubauen. Alles wird geprüft. Für einzelne Lösungen mit regenerativen Energien gäbe es erhebliche Zuschüsse vom Staat. Durch lange Antragsfristen wurde uns von den Handwerkern und Planern in Aussicht gestellt, dass sich die Renovierungsarbeiten noch bis zum neuen Jahr 2022 hinziehen könnten. Das heißt: Vielleicht können wir Weihnachten noch nicht in der Kirche feiern! Es fällt uns schwer, das so zu nehmen. Aber gut Ding braucht jetzt auch noch diesen langen Atem. Wir bitten also alle noch um Geduld!
Christoph Tischmeyer

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