Fassungslosigkeit und Enttäuschung bei Helfern und Spendern: Lichterkette zerschnitten

Die freiwilligen Helferinnen und Helfer des Dorfes ebenso wie diejenigen, die privat gespendet hatten, waren enttäuscht und reagierten mit Unverständnis auf die jüngsten Geschehnisse in Schnarup-Thumby. An dem Tannenbaum, welcher jetzt seit 19 Jahren den Dorfplatz an der alten Schule zu Weihnachten geschmückt hat, wurde eine mit Spendengeldern neu angeschaffte Lichterkette durchtrennt. Da diese fünfmal durchschnitten wurde, ist hier wohl von keinem Versehen auszugehen.
Schade! Dass Bräuche und Traditionen wie der Dorf-Weihnachtsbaum in den heutigen Zeiten noch gepflegt werden können, wäre ohne Hilfe und Unterstützung von freiwilligen Helfern und durch Sach- und Geldspenden kaum möglich.
Ein fleißiger Weihnachtswichtel hatte sich sogar noch die Mühe gemacht und das Bäumchen mit selbstgebastelten Kugeln geschmückt. Denn Baumschmuck an sich gibt es leider schon seit ein paar Jahren nicht mehr. Zu viel war über die Zeit kaputt gegangen. Und ob sich nach solchen Ereignissen wieder Helfer finden, die mit Freude den gespendeten Baum aufstellen und aus eigenen Mitteln mit Baum- und Lichterschmuck versehen? Fraglich.
Ich fand ein Zitat aus einem sozialen Netzwerk zu diesem Thema treffend formuliert:
„Steckt nicht gerade in dem Schein der Lichterketten am Weihnachtsbaum die Hoffnung und Erwartung auf das Licht der Welt?“

Stefanie Merkel
Zeichnung: Nathalie Paulsen

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


*

code