Gemeindevertretung Schnarup-Thumby: Beschlüsse zur Verkehrssicherung

Das Thema „Verkehrssicherungspflicht“ zog sich wie ein roter Faden durch die Sitzung der Gemeindevertretung Schnarup-Thumby. In einem Ortstermin war bereits die Umzäunung des Regenrückhaltebeckens „Bi de Kirch“ (Foto) bemängelt worden. Das Becken soll jetzt mit einem Stahlgitterzaun von 1,80 Meter Höhe umgeben werden. Der Bauausschuss wird Länge und notwendige Vorarbeiten festlegen.
Gemeindevertreter Kolja Olizeg wies auf abgestorbene Äste in Bäumen hin. Diese können bei entsprechenden Windbewegungen herabstürzen und dabei Personen verletzen oder Fahrzeuge beschädigen. Es wurde beschlossen, diese in allen gemeindeeigenen Bäumen zu beseitigen. Private Grundbesitzer sollen bei Bedarf auf solche Gefahrstellen hingewiesen werden.
Auch die einstimmige Ablehnung der „Cimbern-Rallye“ fiel unter das Thema Verkehrssicherung. Denn es ist damit zu rechnen, dass zum geplanten Zeitpunkt Ende September die Erntearbeiten noch nicht beendet sind und dadurch Unfallschwerpunkte entstehen können. Auch wurde eine derartige Rallye im Zeichen des Klimaschutzes als „nicht mehr zeitgemäß“ erachtet.
Die befürchtete Anhebung der Grundsteuern auf die Sollvorgaben fand nicht statt. Man ging davon aus, dass Fehlbeträge im kommenden Jahr aus den Rücklagen ausgeglichen werden können. Die einstimmig verabschiedeten Hebesätze bleiben gleich für Grundsteuer A mit 360 sowie Grundsteuer B und Gewerbesteuer bei 380 Prozent.
Diese finanzielle Entscheidung wurde gestützt durch den Jahresabschluss 2019, der 16 000 Euro in die Ergebnisrücklage fließen lässt.
Weiteres in Kürze:
– Der Auftrag für die Wartung und Unterhaltung der Kläranlage wurde vergeben. Auf die Ausschreibung hatte sich nur ein Interessent gemeldet.
– Die Fenster in der alten Schule sollen begutachtet werden. In Abhängigkeit dieses Schadenskatasters soll ein Gesamtsanierungskonzept erstellt werden.
– Für die Gemeinde Schnarup-Thumby soll ein Flächennutzungsplan erstellt werden.
Claus Kuhl

1 Kommentar

  1. Die Cimbernrallye abzulehnen passt ja super zur momentan leider allgegenwärtigen grünen „wir verbieten alles was spass macht“ Politik. Ich schäme mich an dieser Stelle für unseren Gemeinderat. Dort scheinen die Idealisten die Übermacht gegen die Realisten gewonnen zu haben. Wer sich einmal zum Thema „menschgemachter Klimawandel“ durch verschiedene Unabhängige Quellen ausgiebig informiert , kommt zu dem Schluss – es gibt auf der Erde schon immer einen Klimawandel (Warm und Kaltperioden wechseln sich ab), jedoch hat dies nichts mit dem Verhalten der Menschen oder gar mit dem Spurengas CO² zu tun …. wer Aufklärung zu diesem Thema erfahren möchte, darf sich gern Privat an mich wenden ,denn ich habe mich seit Jahren ausgiebig mit dem Thema beschäftigt.

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