FFW Struxdorf im April: Und jetzt?

Am 11. April war es wieder soweit,
in Einsatzkleidung standen wir bereit.
Der nächste Übungsabend stand auf dem Plan,
niemand ahnte, was dann kam.
In zwei Gruppen aufgeteilt,
die eine links, die andere rechts verweilt,
wurde Gerätekunde angepriesen,
doch etwas sollte uns dies vermiesen.
Bereits nach den ersten Fragen schon,
hörten wir einen ungewohnten Ton,
auch Qualm war plötzlich mit dabei,
und der Ton wurde zum Schrei.
„Hilfe“ hörten wir vom Dach,
alles ruhig, keiner machte mehr Krach,
zuerst sich alle etwas irritiert ansahn,
bis unser neuer Gruppenführer trat auf den Plan.
Der Gruppenführer ging erkunden,
hat zwei Verletzte oben gefunden.
Mit Schleifkorbtrage und Steckleiter
ging für uns die Übung weiter.
Den Schwerverletzten auf die Trage,
und dann die oft gehörte Frage:
Welcher Knoten ist jetzt richtig?
Für die Rettung ist das wichtig!
Wir haben die Lösung gefunden
und alles richtig angebunden.
Die Leiter haben wir als Rutsche verwendet.
Die Rettung ist sicher am Boden geendet.
Lenny hat keinen Einsatz gescheut,
und die zweite Person wunderbar betreut:
Auch sie wurde vorsichtig vom Dach gelassen.
Toller Einsatz, das muss man euch lassen.
Als alles wieder aufgeräumt,
haben wir es nicht versäumt,
alles kritisch zu hinterfragen,
um besser zu werden in solchen Lagen.
Als die zweite Gruppe dann den Einsatz durchmachte,
kam für uns das ursprünglich Gedachte.
Wissend schauten wir in die Runde,
und erwarteten jetzt Gerätekunde.
Vom Standrohr zum Stützkrümmer über den Kettensägengebrauch,
den Schnellangriff, Red-Stücke und Saugschlauch…
Werden auch nicht alle solch Übungen vermissen,
ist es essentiell wichtig, darüber Bescheid zu wissen.
Im Anschluss haben wir noch kurz zusammengesessen,
sprachen über das Osterfeuer, Getränke und Essen,
danach war er dann schon wieder vorbei,
der Übungsabend Nummer Zwei.
Danke an die Planer, ihr habt euer Ziel er­reicht,
den Schalter so schnell umzulegen war gar nicht leicht.
Im Nachgang betrachtet, leicht entfernt,
kann ich sagen: schon wieder etwas gelernt!

Björn Viertel

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