Osterfeuer Struxdorf: Wat weer dat scheun!

Das und ähnliche Kommentare haben wir nach dem Osterfeuer sehr häufig vernommen. Alles fing morgens um 9 Uhr am Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr in Struxdorf an. Dort trafen wir uns, um die Zelte, Stehtische uvm. mitzunehmen. Danach fuhren wir dann zum DuS, wo der Aufbau begann.
Wo stellen wir was hin? Wo soll der Getränkewagen stehen und wo der Grill? Viele kleine organisatorische Fragen, die aber im Team sehr schnell geklärt werden konnten. Dank vieler helfender Hände waren wir in wenigen Stunden mit dem Aufbau fertig.
Am frühen Nachmittag trafen wir uns, um letz­te Abstimmungen zu treffen. Bei mir wuchs die Vorfreude – war ja schließlich mein erstes Osterfeuer hier. Aber auch bei den Kameraden/innen konnte man eine gewisse Gespanntheit merken. Letzten Endes haben wir uns alle darauf gefreut, nach zwei Jahren mal wieder in größerer Runde zusammenzukommen. Ich stand von Anfang an mit am Grill und habe diesen auch ab 18 Uhr übernommen. Viele werden jetzt schmunzeln und erwarten meinen Kommentar dazu. Naja, was soll ich sagen? Am Griller lag es nicht. Wir mussten feststellen, dass der Grill leider nicht die erwartete Hitze lieferte. Somit hat sich auch in kürzester Zeit eine Schlange gebildet. Das setzt einen schon etwas unter Druck, und man hofft einfach nur, dass die Stimmung dadurch nicht kippt. Und in diesem Fall können wir uns bei allen Gästen nur bedanken. So eine entspannte Atmosphäre, auch nach 10 Minuten Warten noch ein Lächeln im Gesicht und einen Spruch auf den Lippen. Da war uns nach kurzer Zeit klar: dat löpt.
Während sich die Kinder um die Feuer kümmerten, konnten die Eltern durch die Positionierung der einzelnen Feuerschalen gemütlich dort sitzen und miteinander schnacken. Vielleicht lag es an dem guten Service im Getränkewagen oder an der Grillstation, vielleicht auch am Wetter – jedenfalls hatten wir das Gefühl, dass es den meisten sehr gut gefallen hat. Und so ging der Abend so langsam seinem Ende entgegen.
Als das Ende dann eingeläutet wurde, haben wir noch gemeinsam den Abbau vorgenommen. Sehr zügig wurden die Zelte abgebaut, die Tische gewischt und zurückgestellt, die Stehtische verladen und das Feuer gelöscht. Noch ein letztes Getränk am Bierwagen und kurz durchatmen. Geschafft! Und wir waren uns alle einig: Es war ein gelungenes Fest.
An dieser Stelle geht unser Dank an alle Beteiligten der Freiwilligen Feuerwehr Struxdorf, die das von der Planung bis zur Umsetzung betreut haben und geholfen haben. Tolle Leistung!
An die Familie Mangelsen, die das Brennholz bereitgestellt hatte. An Jan und seine Leute fürs Einheizen. Ihr wart richtig gut! Und natürlich an alle Gäste, die es erst zu dem gemacht haben, was es war: ein richtig schönes und gemütliches Beisammensein.
Björn Viertel

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