Jahreshauptversammlung der Chorgemeinschaft Thumby-Struxdorf: 60 Jahre… und kein bisschen leise

Die Jahreshauptversammlung der Chorgemeinschaft Thumby-Struxdorf verlief in diesem Jahr etwas feierlicher als üblich. Denn der Chor wurde in diesem Jahr 60 Jahre alt.
Gerda Zielke würdigte diesen runden Geburtstag mit einem Gedicht, das hier abgeruckt ist.
Elfriede Lorenzen (Foto l.), Doris Henningsen (M.) und Gerda Zielke (r.) gehörten zu den Gründungsmitgliedern und hatten dem Chor über die ganze Zeit die Treue gehalten. Sie erhielten aus der Hand der Vereinsvorsitzenden Irene Nielsen eine Urkunde und eine Rose.
Die Jahreshauptversammlung verlief ansonsten harmonisch. Die Vorsitzende berichtete über das letzte Jahr, das leider wegen Corona ohne Auftritte verlief. „Aber wenigstens waren in letzter Zeit wieder Proben möglich“, stellte sie fest. Und zu Johanni werde der Chor wieder einen Auftritt auf dem Kirchenhof in Thumby unter der Linde haben.
Da Sigrid Kühnel aus privaten Gründen nicht wieder als zweite Vorsitzende kandidierte, wurde Agnes Magnussen einstimmig in dieses Amt gewählt. Ihr Ehemann Wilhelm wurde stellvertretender Kassenwart.
Es wurde festgelegt, dass die Übungsabende der Chorgemeinschaft ab sofort montags von 19 bis 21 Uhr stattfinden. Neue Sängerinnen und Sänger (auch ohne Vorkenntnisse) sind dazu herzlich willkommen.
Claus Kuhl

60 Jahre Chorsingen
Im Januar 1962 gründeten wir hier einen Chor.
Nur Frauenstimmen kamen darin vor.
Der Singkreis ward gegründet, und es erklang
aus dreißig Frauenstimmen der Gesang.
Immer dienstags, so war für uns klar,
ging es zum Singen, wie wunderbar!
Wir trafen uns alle, Jung und Alt,
viel Freude brachte uns dieser Abend bald.
Etwas skeptisch betrachtet vom Männerchor:
Was haben die Frauen denn jetzt vor?
Doch wir etablierten uns in unserem Chor
und sangen bald schon etwas vor.
Nach ein paar Jahren luden die Männer uns ein,
nun sangen wir beide, und das war fein.
Später probierten wir es mal zusammen,
doch jeder behielt seinen eigenen Namen.
Jeder Chor feierte sein eigenes Fest.
Das Feiern gemeinsam war allerbest.
Im Laufe der Jahre machten die Älteren Schluss,
doch kamen keine Jungen nach, ein Verdruss.
Wir wollten Entscheidung hin und her,
doch Veränderung fiel einigen schwer.
Aber endlich gab es den gemischten Chor,
Sonntagssänger brachten die Männer hervor.
Doris, Elfriede und ich haben es geschafft,
viel Freude, aber auch Höhen und Tiefen mitgemacht.
Heute ist nun ein ganz besonderer Tag,
niemand so richtig dran denken mag.
Denn Abschied nehmen von Natalia ist nicht leicht,
wir danken ihr sehr, haben so viel mit ihr erreicht.
Das tut weh, doch wir werden weitersingen,
auch mit Petra werden die Lieder gelingen.
Das Singen wird jetzt am Montag weitergehen,
ganz bestimmt werden wir uns gut verstehen.
Ich wünsche uns, dass es noch so bleiben mag,
jetzt immer fröhlich singen am Montag.
Gerda Zielke

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