Nach zehn Jahren Chorleitung: Abschied

Die Trennung von Natalia Siegfried als Chorleiterin war lange bekannt aber nach zehn Jahren Gemeinsamkeit dennoch schmerzlich. Da sie aber an ihrem neuen Wohnort inzwischen auch Arbeit gefunden hat, wäre ein Verbleib in Schnarup-Thumby nicht sinnvoll und besonders bei den momentanen Energiekosten zu teuer geworden.
„Wir werden uns bestimmt oft an die Übungsabende mit dir erinnern“, sagte Vereinsvorsitzende Irene Nielsen. Dazu zählte sie Natalias Eigenheiten auf, wie die Einarbeitung von Nuancen, die bunten Farben, die man sich bei den Tönen vorstellen sollte, die Bildung von Tönen über dem Kopf und das Singen mit den Augen.
„Wir haben viel von dir gelernt und werden uns auch bemühen, auf alles zu achten“, fuhr sie fort. Nur manchmal vergäßen sie es bloß.
Als Abschiedsgeschenk übergab Nielsen eine Kopie der Protokolle der Jahreshauptversammlungen von 2013 bis 2020 sowie ein Gruppenfoto vom ersten öffentlichen Auftritt Natalias mit dem Chor. Für ihren neuen Garten erhielt sie ein „brennendes Herz“.
„Das soll dich symbolisch immer an uns erinnern“, sagte Nielsen bei der Übergabe.
Claus Kuhl

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