Gaststätte steht zum Verkauf: Was wird aus dem Dörpskrog?

Der Dörpskrog von Schnarup-Thumby soll noch in diesem Jahr verkauft werden. Das war eines der Themen bei der letzten Gemeindevertretersitzung in eben diesem Ge­bäude. Die Wichtigkeit dieser Immobilie für das dörfliche Leben wurde dabei von den Zuhörern hervorgehoben. Und es wurde nachgefragt, ob ein Kauf durch die Gemeinde in Erwägung gezogen sei. Bürgermeister Andreas Bonde verwies auf die konstant angespannte finanzielle Lage der Gemeinde. „Wir können uns gerne über einen Kauf unterhalten“, erklärte er. Aber er müsse auch realisierbar sein. Es wurde angeregt, einen von der Gemeindevertretung unabhängigen Arbeitskreis zu gründen, der alternative Lösungen finden soll.
Ebenfalls aus dem Zuhörerkreis kam die Frage nach der Fertigstellung des Glasfasernetzes im Ort. Hier musste der Bürgermeister passen, da alle bisherigen Terminzusagen nur unter Vorbehalt gemacht worden seien.
Die Gemeindevertretung stimmte dem Jahresabschluss 2020 einstimmig zu. Es war mit einem Fehlbetrag gerechnet worden. Aber Finanzausschussvorsitzende Edith Westphal konnte in ihrem Jahresbericht einen Überschuss von 69.000 Euro vermelden. Dadurch betrug zum Jahresende 2020 die Ergebnisrücklage 140.000 Euro und die allgemeine Rücklage 480.000 Euro.
Die Hauptsatzung der Gemeinde wurde neu gefasst und dabei den Regelungen der Mustersatzung angepasst. Die Änderungen betrafen im Wesentlichen Notwendigkeiten, die durch die Digitalisierung entstanden sind.
Mit einer Gegenstimme wurde das Planungsbüro „Pro Regione“ mit der Erstellung eines Flächennutzungsplans für Schnarup-Thumby beauftragt. Die Gesamtkosten hierfür liegen bei etwa 50.000 Euro.
Andreas Nielsen wurde für weitere sechs Jahre als Gemeindewehrführer bestätigt.
Der Winterdienst im Ort muss neu geordnet werden, da der bisherige Auftragnehmer aus Altersgründen nicht mehr zur Verfügung steht. Bürgermeister Bonde wurde beauftragt, nach einem neuen Vertragspartner zu suchen. Er will versuchen einen ortsnahen Leistungsträger zu finden, um eine möglichst frühe Schneeräumung der Straßen zu gewährleisten.
Claus Kuhl

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