Noch eine kleine Geschichte: Um die Tage unserer Eisernen Hochzeit

Bild von MasterTux auf Pixabay

Ich bin frühmorgens am Gartenrand beschäftigt. Es hält ein Auto an: „Wat mogst du so fröh an de Strot ?“ Ich erzähle ihm, was in der nächsten Woche bei uns ansteht. Dann erzählte er von seinen Erinnerungen Ende der 1950er Jahre.
Er und sein Bruder lebten damals in einem Nachbarhaus. Nachmittags durften die beiden bei meiner Mutter Tierfilme ansehen. Früh schon hatte Mutter sich einen Fernseher angeschafft, das war in guter Erinnerung geblieben und für alle eine Freude.
In der kommenden Woche erhielten wir eine nette Gratulationskarte und freuten uns. Am nächsten Sonntag war er wieder da und brachte uns einen von ihm geräucherten Aal zum Abendessen: „De lat ju nu man gud schmecken“. Wir waren erstaunt. Er meinte: „Wenn nich nu, wann denn?“ Wir haben den Aal dann auch genossen.
Ich hoffe, dass er seine Geschichte liest, und wir danken für so eine nette Geste.
Gerda Zielke

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