Aus dem Herzen: Dagegen!

Datenschutz, ein Thema, welches durch die neue Datenschutzgrundverordnung vom 25. Mai 2018 in aller Munde ist. Im Großen und Ganzen ist es für alle Betroffenen ein leidiges Thema. Jede Institution, z. B. von Vereinen, den Kindergärten bis hin zu den Schulen sind verpflichtet, sich wegen der persönlichen Daten abzusichern, sprich, sie können dieses Thema nicht ignorieren. Überall, wo wir hinsehen, müssen wir heutzutage aufpassen, wie wir uns verhalten, was personenbezogene Daten betrifft, aber auch was Foto- und Videoaufnahmen angeht. Durch die sozialen Netzwerke sind heutzutage schnell Bilder oder Videos ins Netz gestellt und wir machen uns nicht zwangsläufig Gedanken, was wir aus unserem Leben teilen oder wen wir an unserem täglichen Geschehen teilhaben lassen (möchten). Ich für mich muss ehrlich zugeben, dass ich mir bislang nicht allzu viele Gedanken über diese Thematik gemacht habe. Doch da unsere Tochter seit kurzem ein Smartphone besitzt, haben wir sie über den Umgang mit Daten, Bildern und Videos im Internet aufgeklärt. Unsere Kinder werden heute ganz anders mit diesen Medien und Plattformen groß. Nicht alleine deswegen halte ich eine Aufklärung für sinnvoll. Es heißt nicht umsonst, das Internet vergisst nie und ist der Stein erstmal ins Rollen gekommen, entwickelt sich aus manchen Dingen eine virale Eigendynamik, die nicht mehr aufzuhalten ist. Ich bin kein Fan von Facebook, Instagram oder sonstigen Plattformen. Als mir vor kurzem mitgeteilt wurde, dass ein Gast auf einer privaten Feier ein Video von meiner Freundin und mir gefilmt und dieses über WhatsApp geteilt hat, musste ich bzw. wir doch zugeben, dass wir uns in unseren Rechten beschnitten fühlten. Dieses Video wurde ohne unsere Zustimmung und ohne unser Wissen gefilmt. Das ist nicht zulässig und kann ggf. zur Anzeige gebracht werden. Hier gilt das Recht am eigenen Bild (Persönlichkeitsrecht). Wir sind absolut dagegen! Es möchte sich jeder frei fühlen und zwanglos agieren können, wenn er unterwegs ist und Spaß hat. Doch solche Aktionen, die sich leider (unbedachter Weise?) häufen, sorgen für das genaue Gegenteil. Vielleicht kommt es irgendwann soweit, dass neben dem Schild „Nichtraucher“ ein Hinweis auf „Handyfreie Zone“ steht? Also lieber Vorsicht walten lassen, wen oder was wir filmen/ fotografieren, ohne ein Einverständnis einzuholen. Wir zumindest entscheiden gerne selbst, was und vor allem mit wem wir Dinge teilen möchten! Wie steht es mit Ihnen?
Herzlichst,
Stefanie Merkel und Sigrid Kühnel

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